Universitätsassistent*in Postdoc

Die Universität Wien versteht sich als weltoffene Drehscheibe für über 10.000 Mitarbeiter*innen, davon rund 7.500 in Forschung und Lehre. Sie forschen und lehren an einem Ort, wo ihre Ideen Raum finden und arbeiten gemeinsam an den großen Fragen der Zukunft. Schätzen auch Sie den Austausch zwischen Disziplinen, Kulturen und Generationen? Wir suchen einen*eine

 

Universitätsassistent*in Postdoc 

40 Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät 

Besetzung: ab 01.11.2026 oder nach Vereinbarung | Stundenausmaß: 40,00  | Einstufung KV:  §48 VwGr. B1 lit. b (postdoc)  

Befristung: 6 Jahre

Stellen ID: 5665

Ausführliche Beschreibung

Es gibt viele gute Gründe, an der Universität Wien forschen und lehren zu wollen. Und einen, warum sich rund 7.500 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen vor Ihnen für diese Universität entschieden haben. Sie verstehen sich als Persönlichkeiten, die Spielraum für kontinuierlichen Anspruch, internationale Spitzenforschung und wissenschaftliche Exzellenz brauchen. Und dabei Freiheiten und Services genießen, wie sie an anderen Institutionen nicht selbstverständlich sind. Das möchten Sie auch? Herzlich willkommen in unserem Team!

Ausführliche Beschreibung

Ihr persönlicher Spielraum:

Ihr künftiger Arbeitsplatz befindet sich am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, das zur Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät gehört. Das international profilierte Institut zeichnet sich durch Forschung und Lehre in den Bereichen Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Historischer Anthropologie und Wissensgeschichte aus. Transepochale Diskussionen und interdisziplinäre Hinsichten auf Gesellschaft und Wirtschaft prägen die Institutskultur.

 

In Ihrem Arbeitsumfeld wird zur Kulturgeschichte des Sozialen im weiten Sinne geforscht, unter anderem zur Geschichte des Kapitalismus (besonders Geld und Schulden als gesellschaftliche Verhältnisse), Geschichte der psychologischen Wissenschaften, Kolonialgeschichte und Dekolonisierung, soziale Bewegungen, Verhältnis von Geschichte und Gesellschaftstheorie.

 

Ihre eigene Arbeit gilt der Sozial- und Kulturgeschichte Europas oder Europas in der Welt, 19.-20. Jahrhundert. Eine thematische Vertiefung in einem der folgenden Felder ist von Vorteil, aber nicht zwingend: Geschichte des Kapitalismus, Wissensgeschichte von Psyche und Selbstverhältnissen, Geschlechtergeschichte, Kolonialgeschichte und Dekolonisierung, Geschichte sozialer Bewegungen, österreichische oder habsburgische Geschichte.
Wichtig sind Eigenständigkeit in der Forschung und Bereitschaft zur theoretischen Reflexion sowie zum interdisziplinären Gespräch.
Sie bringen sich in der Lehre im Fakultätsschwerpunkt „Wirtschaft und Gesellschaft in Historisch-Kulturwissenschaftlicher Perspektive“ oder „Globalgeschichte“ ein.

Ausführliche Beschreibung

Das machen Sie konkret:

•    Sie unterstützen die Professur „Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“.
•    Sie qualifizieren sich wissenschaftlich weiter mit einem Buchprojekt (second book, Möglichkeit zur Habilitation).
•    Sie erweitern Ihr eigenständiges Forschungsprofil durch Publikationen und Vortragstätigkeit.
•    Sie halten (im Ausmaß der kollektivvertraglichen Bestimmungen) selbstständig Lehrveranstaltungen für Bachelor-, Lehramts- und Masterstudien in Geschichte.
•    Sie wirken in Forschungsprojekten und bei fachlichen Kooperationen am Institut mit.
•    Sie beteiligen sich an der universitären Selbstverwaltung.
•    Sie unterstützen die intellektuelle Community des Instituts, beispielsweise mit Öffentlichkeitsarbeit.
•    Sie beteiligen sich in deutscher und englischer Sprache an der Betreuung von BA- und MA-Arbeiten.

Ausführliche Beschreibung

Das gehört zu Ihrer Persönlichkeit:

•    Abgeschlossenes Doktorats-/PhD-Studium in Geschichte oder einer benachbarten Disziplin. Eine thematische Verankerung in einem der folgenden Arbeitsfelder sind von Vorteil, aber nicht zwingend: Geschichte des Kapitalismus, Wissensgeschichte von Psyche und Selbstverhältnissen, Geschlechtergeschichte, Kolonialgeschichte und Dekolonisierung, Geschichte sozialer Bewegungen, österreichische oder habsburgische Geschichte.    
•    Sie verstehen es, theoretische Fragestellungen mit Quellenforschung zu verbinden und interessieren sich für das Verhältnis von Geschichte und Sozialtheorien.
•    Sie bauen sich eine internationale Publikationstätigkeit auf.
•    Erfahrung in der universitären Lehre.
•    Teamfähigkeit.

Ausführliche Beschreibung

Was wir bieten:

Befristeter Vertrag und faires Gehalt: Das Grundgehalt von EUR 5.014,30 (14 x jährlich) für die Dauer von 6 Jahren erhöht sich, wenn wir Berufserfahrungen anrechnen können.

 

So einfach bewerben Sie sich:

•    Mit einem Motivationsschreiben
•    Mit einer Leseprobe: 1 Aufsatz oder 1 Dissertationskapitel als PDF
•    Mit Ihrem wissenschaftlichen Lebenslauf inkl. Verzeichnis der Publikationen und abgehaltener Lehrveranstaltungen
•    Mit einer Skizze zu ihren Forschungsvorhaben (2-4 Seiten)
•    Mit den Kontaktangaben zu 2 Referenzpersonen
•    Bescheid über abgeschlossenes Doktorats-/PhD Studium 
•    Über unser Jobportal / Jetzt Bewerben - Button

 

Bei inhaltlichen Fragen kontaktieren Sie bitte: 

Mischa Suter (mischa.suter@graduateinstitute.ch)

 

Wir freuen uns über neue Persönlichkeiten in unserem Team! 
Die Universität Wien betreibt eine antidiskriminatorische Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit, Frauenförderung und Diversität. Wir streben eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen und allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordern daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

 

Universität Wien. Raum für Persönlichkeiten. Seit 1365.

 

Datenschutzerklärung

​Bewerbungsfrist: 01.07.2026

Bewerbungsgespräche per Zoom: voraussichtlich 9-10. Juli 2026 (Einladung zu den Gesprächen erfolgt zeitnah, wenigeTage im Voraus).